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Rebstockweg

Es gibt viele Orte im deutschsprachigen Raum, die einen Rebstockweg besitzen. Meist sind das Gemeinden, die dem Weinbau sehr verbunden sind. Die Wege liegen dann im Berg selbst oder führen dorthin, sie winden sich an steilen Hängen empor und sind häufig steinige Pfade auf dem Weg zum himmlischen Tropfen.

© eck

Uns diente ein solcher alter Pfad als Vorlage für den neuen Rebstockweg. Mitten in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff, einem der schönsten Botanischen Gärten Europas, haben wir ihn gefunden. Er führt von einer Raststation sanft den Hügel hinauf, auf dem sich eine traditionelle Rebstockanlage befindet.

Der Rebstockweg: So wird's gemacht

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  • Untergrund und Fugen sind drainfähig angelegt. So kann das Wasser ungehindert versickern und die später eingesetzten Rebstöcke werden ausreichend mit Wasser versorgt.
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  • Wir haben den Weg mit gräulich beigefarbenen kleinformatigen Betonsteinen, die nicht geschnitten wurden, entlang einer Grauwacke-Böschung aufgebaut. Die Randbefestigung wurde mit Grauwacke-Pflaster hergerichtet. Lücken zum Betonstein haben wir mit Grauwacke-Zuschnitten aufgefüllt.
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  • Um später die Holzpfosten einsetzen zu können, wurden die Pfostenträger gemeinsam mit den Randsteinen eingebracht. Das sorgt für ausreichende und dauerhafte Stabilität für den später eingesetzten Zaun.
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  • Die Fugenmasse ist ebenfalls drainfähig. Sie wird mit dem Besen und Wasser eingebracht und zum Abschluss mit der Hand - Handschuhe nicht vergessen - eingerieben und in die Fugen des Grauwacke-Randstreifens eingedrückt.
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  • In die gemeinsam mit dem Randpflaster eingebrachten Pfostenträger haben wir einfache 1 m hohe imprägnierte Holzpfosten aus dem Baumarkt gesetzt. Aus Gründen des konstruktiven Holzschutzes haben die Pfosten circa 2 cm Abstand zum unteren Rand des Pfostenträgers. So kann Regenwasser ungehindert abfließen und der Pfosten fault nicht.
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  • Die Zaunelemente, ebenfalls aus dem Baumarkt, wurden auf das Maß der Rundungen individuell zugeschnitten und eingepasst. Gemeinsam mit stabilen Querlatten sorgen sie für die Sicherheit am Abhang an der linken Seite des Weges.
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  • Für das Grundgerüst, an dem sich die Reben verzweigen sollen, haben wir Bambushölzer aus dem Gartencenter besorgt. Diese wurden an den Pfosten als Rankhilfe für den Wein befestigt.
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  • Mit Kabelbindern haben wir die dünneren Traversen der Rankhilfe mit den senkrechten Stangen verbunden. Zur Unterstützung des dauerhaften Halts gibt es noch eine Verbindungsschraube.
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  • Schließlich wurden zwölf Rebstöcke gesetzt, die dem Weg sein grünes Dach geben und hoffentlich bald tragen werden.
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Material

  • 10 m² kleinformatiger Betonstein Kann Via Vecia
  • 350 Grauwacke Pflastersteine 6x6
  • 30 Sack Tubag-Trass-Drainagemörtel TDM à 40kg
  • 1 Sack Tubag-Trass-Haftschlämme TNH à 25kg
  • 4 Eimer wasserdurchlässiger Tubag-Pflasterfugenmörtel PFF à 25 kg
  • 12 Pfostenträger mit Bodenanker, verzinkt
  • 36 Sechskant Bohrschrauben 4,8 x 32
  • 36 Unterlegscheiben 4,8
  • 11 Zaunelemente 75x100
  • 12 Bambusstäbe 3x300
  • 24 Bambusstäbe 2x250
  • 36 Kabelbinder

Schlagworte Do it yourself | Bauen mit Stein | Bauen | DIY


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