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Vier Roboter-Rasenmäher im Langzeit-Test

Selber mähen war gestern! Heute lehnen wir uns genüsslich zurück und entspannen bei einem Tässchen Kaffee oder einem Gläschen Wein, während der Rasen fachgerecht gekürzt wird. Roboter-Rasenmäher gestatten uns seit ein paar Jahren dieses Quäntchen Selbstzufrie- denheit, weil sie selbst weitläufiges Gelände im Alleingang bearbeiten. Wirklich im Alleingang? Und wirklich zufriedenstellend? Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und ein Roboter-Quartett über längere Zeiträume in vier höchst unterschiedlichen Gärten getestet.


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Relaxen beim Schaffen war das Entscheidungskriterium für Peter S., den Viking MI 632 auszuprobieren. „Bevor ich selber Geld ausgebe, will ich erst mal sehen, wie sich solch eine automatische Mähmaschine auf meinem Rasen verhält“, erklärte er Banker-typisch und installierte sein Gerät mit Hilfe eines Fachmanns.

2.500 m² Rasenfläche galt es mit dem Begrenzungsdraht einzufassen. Knapp einen halben Tag dauerte die Erstinstallation bis der Viking seine ersten Runden drehte. Ausgestattet mit dynamischem Mähplan und intelligentem Ladesystem schafft der MI 632 Robotermäher Flächen bis zu 3.000 m² in kurzer Zeit. Etwa 24 Arbeitsstunden brauchte das Gerät in der ersten Woche für den Basisschnitt und hielt dann die eingestellte Länge über die gesamte Mähsaison. Einzig eine renitente Schnecke trübte einmal die Arbeit, indem sie mit ihrem Schleim eine Platine außer Gefecht setzte. Doch der Kundendienst löste das Problem umgehend. Peter S. und seine Familie haben den MI 632 mittlerweile in die Familie integriert. Und manches Mal sitzen sie auf der Terrasse und schauen ihm entspannt zu.

Für Stefan K, seines Zeichens Busunternehmer mit häufiger Abwesenheit von Halm und Garten, wurde sein Viking 632P nach einem halben Jahr zu einem treuen Freund, den er nicht mehr missen möchte.

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„Wenn ich heute nach einer mehrwöchigen Tour nach Hause komme, muss ich nicht mehr als erstes meinen dicken Benziner anschmeißen, sondern kann es mir direkt in meinen Hochlehner auf der Terrasse bequem machen", freut er sich. Mit seinen 194 Wh Akkukapazität ist der MI 632 P ein leistungsfähiger Partner für Rasenflächen von bis zu ca. 4.000 m². Auch auf Steigungen (bis zu 35 %) schafft er sein Programm zuverlässig und sorgt mit seinem robusten Mulchmesser für einen gleichbleibend gepflegten Rasenteppich. Besonders intelligent: mit jedem Messerstopp ändert sich die Drehrichtung des Messers. Das sorgt für gleichmäßige Abnutzung. „Ich liebe diese Technik“, freut sich Stefan K und streichelt seinem Freund liebevoll über den grünen Rücken.

Rüdiger K. ist Fensterbauer und für alles zu haben, was zukunftsweisende Technik beinhaltet. Angefangen bei seinem Werkzeug über seine hypermodernen Rechner bis zu seinem Niedrigst-Energiehaus. Kein Wunder, dass er sofort dabei war, als wir ihn baten, den WOLF-Garten Robo Scooter 600 auszuprobieren.

Kurzerhand verlegte er die 140 Meter Begrenzungsdraht rund um seine Rasenfläche und startete den schnittigen rot-gelben Vollautomaten. Das war im Mai. Und Ende Oktober schnurrte der immer noch ohne Fehl und Tadel seine Runden und hielt den Rasenteppich in Form. „Den geb ich nicht wieder her“, war Rüdiger K.‘s klares Fazit zum Ende der Saison. Und nach einer kurzen Inspektion beim Fachhändler steht der Kleine bereit für seine zweite Saison. „Auch wenn ich nicht zu Hause bin, arbeitet er zuverlässig. Vor zu hartem Kontakt mit festen Gegenständen, unsachgemäßem Gebrauch, Dauerregen oder Diebstahl bewahren meinen selbständigen Gartenhelfer gleich mehrere Sensoren und ein Alarmsystem.“ Genauso wichtig: auch Ghibly, der Mops, hat sich mit ihm angefreundet.

Den längsten Testzeitraum bewältigte der Husqvarna Automower 330 X zwei Jahre und gleich auf zwei verschiedenen Grundstücken. Bei Thomas S. hatte er 1.800 m² und bei Iris E. mehr als 3.000 m² Rasenfläche zu bewältigen. Der Vorteile des 330 X ist, dass dieses Modell auch für komplexere und unebenere Flächen ausgelegt wurde. Und das war hier der Fall. „Man kann schon merken, dass Husqvarna während der zwanzigjährigen Entwicklung das Mähkonzept stetig weiter entwickelt hat, um das höchste Niveau an Zuverlässigkeit, Qualität und Mähergebnis zu erreichen“, stellte Thomas S. fest.

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Er spricht aus Erfahrung, hat er doch schon viele Robotermäher in seinem Garten arbeiten sehen. Genauso Iris E.: „Der 330X lief tadellos durch die ganze Mähsaison. Nur einmal hat ihm im Herbst ein großer Haufen Fallobst Schwierigkeiten bereitet. Aber das war unsere Schuld, weil wir die nicht eingesammelt hatten.“So musste ein Radmotor ausgewechselt werden. Einen Tag stand der Roboter damit in den zwei Jahren nicht zur Verfügung. Aber das hat er durch sein Mähergebnis wieder wett gemacht.
Das Fazit der Redaktion ist eindeutig: Alle vier Probanden haben sich hervorragend in dem langen Testzeitraum geschlagen und unsere Tester wollen ihre neuen Familienmitglieder nicht mehr missen. Damit hat sich das Quartett ein glattes „sehr gut“ verdient.


Hier gibt es Tipps zum Verlegen des Begrenzungskabels. Robotermäher: Tipps zum Begrenzungsdraht

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